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Monatsarchiv für Mai 2007

Auf der Suche nach der richtigen Schrift - Typetester

31. Mai 2007

Thiemo Gillissen hat auf csshilfe.de schon vor einigen Tagen den Typetester vorgestellt. Der Typetester ist ein Tool, mit dem alle, die sich mit Schriften im Internet herumschlagen müssen (also quasi ;) ), Hilfe bei der Wahl der passenden CSS-Eigenschaften für die Schriftart sowie Vorder- und auch Hintergrundfarbe an die Hand bekommen.

Typetester - Beispielversuch

Dem möchte ich nur hinzufügen, dass oben rechts in dem kleinen Fenster unter "step by step" ein Link auf den "Lipsum Generator" zu finden ist; eine Seite, auf der dem (tatsächlich vorhandenen!!) Ursprung des wohl meistgebrauchten Blindtextes überhaupt nachgegangen wird. Generator nennt sich die Seite deshalb, weil Sie dort auch Ihren eigenen Blindtext zusammenstellen lassen können.

Ja, ok, der Typetester ist mal wieder auf englisch, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, dass mit "leading" die Zeilenhöhe und mit "tracking" der Zeichenabstand gemeint sind, klappt das eigentlich ganz gut.

Typetester

Lipsum Generator

Dateien vergleichen mit PSPad

30. Mai 2007

Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Dateien mit dem gleichen Namen (z.B. eine Original-Datei und eine geänderte) und möchten auf die Schnelle herausfinden, inwiefern sich diese beiden Dateien unterscheiden. Das kann ganz schön mühsam werden, je nachdem, wieviel verändert wurde und wie lange diese Änderungen schon zurückliegen, Sie sich also vielleicht nicht mehr richtig daran erinnern können.

PSPad - Ausschnitt

Übersichtsbalken rechtsEin Tool, das Ihnen garantiert eine Menge Arbeit und Gekrame im Gedächtnis erspart, ist das Text-Diff-Werkzeug im PSPad, einem Freeware-Editor, der ohnehin einiges an Funktionalitäten mitbringt, was WebdesignerInnen und ProgrammiererInnen gut gebrauchen können.

Um zwei Dateien miteinander zu vergleichen, öffnen Sie die erste Datei, wählen dann über das Menü "Werkzeuge" den Unterpunkt "Text-Diff: Aktuelle Datei vergleichen -> Datei für Text-Diff auswählen" und öffnen dann die zweite Datei. Beide Dateien werden nun nebeneinander angezeigt. Beide Dateien werden auch gleichzeitig gescrollt, so dass Sie nie den Überblick verlieren können, an welcher Stelle Sie sich nun befinden.

In der Grundeinstellung wird grün hinterlegt, was lediglich geändert wurde (wenn Sie beispielsweise einem CSS-Style andere Werte zugewiesen haben); blau erscheint das, was in der zuletzt gewählten Datei neu hinzugekommen ist, und einen roten Hintergrund erhalten die Passagen, die in der Vergleichsdatei völlig fehlen.

Rechts am Rand des Programmfensters finden Sie einen schmalen Balken, der Ihnen auf einen Blick anzeigt, an welcher Stelle überhaupt Unterschiede zu entdecken sind: hier finden Sie die farbigen Hinterlegungen aus der Hauptansicht wieder und hier können Sie auch eine solche farbige Hinterlegung direkt anwählen.

Neben diversen Programmiersprachen wie C/C++, Perl, PHP, Visual Basic etc.pp. kommt PSPad eben auch mit (X)HTML und CSS zurecht und für jede unterstützte Sprache kann das Syntax-Highlighting individuell verändert werden.

http://www.pspad.com

Blog und Sound kombiniert

25. Mai 2007

Ja ok, Musik-Blogs gibt es wie Sand am Meer, aber ein Blog, das es allen, die Lust darauf haben, ermöglicht, eigene mp3-Schnipsel ins Netz zu stellen, die dann vielleicht auch noch im Radio gesendet werden, das ist schon nochmal eine ganz andere Sache.

Das Blogspiel ist:
Eine Verbindung zwischen Blogosphäre und Hörfunk. Ein interaktives Projekt rund um den Komplex Blogs, Hörspiel, Radio und Community.
Das blogspiel soll als Membran das klassische Massenmedium mit der Formenvielfalt der Internetradioszene verbinden und in beide Richtungen durchlässig sein.”

Im blogspiel von von Deutschlandradio Kultur können Sie sich anmelden, Ihren eigenen Musikstücke, gesprochenen Texte, Sound-Landschaften etc. hochladen und zur Abstimmung stellen. Einmal pro Woche, nämlich Samstags um 16:30 Uhr, wird auf Deutschlandradio das Soundfile, das von der Blogspiel-Community zum Wochensieger gekürt wurde, im Radio übertragen.

Wer samstags nachmittags um halb fünf lieber noch am See in der Sonne liegt, kann die Sendungen auch als Podcast abonnieren.

Das blogspiel wurde nun auch für den Grimme Online Award 2007 nachnominiert - kein Wunder!

http://www.blogspiel.de

Musik-Label im Teletext-Layout

24. Mai 2007

Da haben sie sich aber was einfallen lassen, die Leute von Diskokaine: das österreichische Musiklabel, das sich ganz dem sogenannten “Italo-Disco-Sound” verschrieben hat, lässt auf seiner Website die guten alten Zeiten des Teletext wieder aufleben.

Auf schwarzem Hintergrund tummeln sich je nach Kategorie quietschbunte, mehr schlecht als recht lesbare Textzeilen (das soll so!), die die Navigation ersetzen. Hinter jeder Zeile steht die Seitenzahl, die eingetippt werden muss, um zur entsprechenden Unterkategorie zu gelangen. (Ein bisschen schwierig wird es, wenn Sie wie ich in Firefox die automatische Suche bei Texteingabe aktiviert haben - da hilft dann nur ein Klick irgendwo auf die Seite, damit die Zahlen wieder in die gelbe Zeile ganz oben auf der Seite eingegeben werden.)
Zum Glück erinnerte ich mich dunkel daran, dass bei Teletext die Haupt-Übersicht immer auf der Seite 100 zu finden ist, sonst hätte ich die Startseite wohl nicht so schnell wiedergefunden - ach, steht ja auch immer ganz unten; hatte ich erstmal übersehen.

Dennoch: nach ein bisschen Eingewähnung finden Sie auf der Seite viele Informationen über das Label an sich und die KünstlerInnen, die dort veröffentlichen. Auf Seite 202 gibt es einige Mixe, die Sie sich kostenlos herunterladen können (Vorsicht! PopUp-Blocker müssen ausgeschaltet werden, sonst wird das nichts!). Gerade höre ich “diskokaine aka marflow: cybermixage” - dieser Mix passt prima zur gewollt schrappelig anmutenden Aufmachung der Website und kann abends, so mit ein, zwei alkoholischen Getränken intus, ganz beschwingend wirken, stelle ich mir vor. ;)

Wer den Italo-Disco-Sound live erleben will, kann Diskokaine feat. Princess Superstar auch am 27. und 28. Juli beim Berlin Festival im Poststadion in Berlin-Mitte genießen.

Fazit: die Site ist absolut überhaupt nicht barrierefrei (Flash, sag ich nur) und die Eingabe von 2.768 Zeichen (mit Leerzeichen) in die Meta-Tags macht für Suchmaschinen auch nicht unbedingt Sinn, aber es macht Spaß, sich mal eben auf so ganz was anderes einzulassen.

http://www.diskokaine.com/

http://www.berlinfestival.de/2007/

The Thing formerly known as Blog Carneval

23. Mai 2007

Nun steht seit Sonntag schon fest, dass eigentlich nichts feststeht: bei dem Voting für einen neuen Namen statt “Blog Karneval”, welches Jörg auf einfachpersönlich.de bereitstellte, hat sich kein wirklicher Favorit herauskristallisiert.

Von den 91 Menschen, die sich am Voting beteiligten, entfielen 12 Stimmen auf den Begriff “Blog-Parade” (ist mir persönlich zu militärisch angehaucht und lässt zuerst einmal Assoziationen wie federbehelmte Reiter und Hmta-Musik aus).
Zehn Stimmen wurden für “Blog-Storming” abgegeben (darunter auch von mir, denn für mich sind Blog Karnevals nichts anderes als Brainstorming-Events in anderer Form) und sechs Stimmen entfielen auf “Blog-Slam”, was aber meiner Meinung nach bedeuten würde, den Sinn und Zweck eines Blog-Karnevals zu sehr auf den Wettbewerbs-Aspekt einzuengen, der ja bei weitem nicht bei jedem Blog-Karneval gegeben ist und für meine Begriffe auch eher ein netter Nebeneffekt, nicht aber das Hauptanliegen sein kann.

Alle Ergebnisse sind hier einsehbar.

Tjaaaaa, und wenn sich niemand entscheiden kann, können wir ein solches Blog-Event ja immer noch “TTFKABC” oder eben “The Thing formerly known as Blog Carneval” nennen - eine Idee, die beim obigen Voting immerhin auch 5 Stimmen einheimste. Grins.

Welcher Name auch immer sich letztendlich durchsetzen wird: es bleibt spannend! Der Blog-Karneval des Software-Guide zum Thema “Lieblings-Wordpress-Plugins” ist inzwischen auch abgelaufen und bietet eine Menge neuer Anregungen.

Neu ist auch ein Blog-Karneval zum Linux-Betriebssystem Ubuntu und seiner (Entwickler-)Gemeinschaft auf Yoda’s Blog vom 25. Mai bis zum 1. Juni.

Firefox: Automatische Suche beim Text-Tippen im Browser

21. Mai 2007

Kennen Sie dieses Feature von Firefox eigentlich schon? Damit werden Ihnen diverse Klicks erspart, wenn Sie nur mal eben schnell einen Text nach einem bestimmten Begriff durchsuchen wollen. Sie brauchen dafür gar kein PlugIn, diese Funktionalität ist direkt in den Browser eingebaut:

Unter “Einstellungen -> Erweitert -> Registerkarte “Allgemein” setzen Sie ein Häkchen bei “Suche bereits beim Eintippen starten” und bestätigen mit dem Klick auf “OK”.

Jetzt können Sie bei einer geöffneten Internet-Seite einfach das Wort, das Sie suchen, in die Tastatur tippen und Firefox durchsucht automatisch den ganzen Text danach. Das Suchfenster, das von selbst beim Tippen erscheint, verschwindet dann auch wieder nach einer kurzen Zeit, ohne dass Sie es extra ausschalten müssten.

Design einer Webseite auf verschiedenen Browsern testen (lassen)

19. Mai 2007

Bei der Gestaltung einer Internet-Seite ist es wichtig, sich das Ergebnis immer in ganz verschiedenen Browsern anzuschauen, denn jeder Browser interpretiert (X)HTML und CSS ein bisschen anders. Nun können wir aber nicht immer alle gängigen Browser auf einem Rechner haben … für ein einzelnes Betriebssystem lässt sich das ja bei entsprechender Festplattenkapazität noch bewerkstelligen, aber was ist dann mit den anderen Betriebssystemen?

Browsershots - AuswahllistePraktisch ist da ein Service wie der von browsershots.org. Hier können Sie Screenshots von einer Internetseite "bestellen", welche es Ihnen ermöglichen, das Ergebnis Ihrer Webdesign-Mühen auf den unterschiedlichsten Plattformen und mit ganz verschiedenen Browsern zu überprüfen.

Auf der Startseite des Service geben Sie die korrekte Adresse der Seite an, die Sie überprüfen möchten, und klicken dann auf "Start". (Es wird logischerweise immer nur eine Seite geprüft; für verschiedene Seiten müssen Sie auch verschiedene Anfragen losschicken.)

Auf der nächsten Seite wählen Sie dann die Betriebssysteme und Browser aus, auf denen die Seite getestet werden soll. Dabei reichen die Browser von Firebird über Iceweasle und Konqueror bis zu diversen Versionen von Mozilla für Linux; auf Windows werden jeweils verschiedene Versionen von Opera, Firefox, Mozilla und des Internet Explorer getestet und auf dem Mac Firefox, Safari und anderen Browser.

Zu beachten ist dabei Folgendes: Es werden nur die Betriebssysteme und Browser in der Auswahlliste angezeigt, die gerade Kapazitäten haben, Screenshots zu erstellen. Es kann also sein, dass Sie heute um 15:00 Uhr lediglich drei Einträge in der Liste stehen haben, morgen früh um 9:00 Uhr aber 25 … es lohnt sich also, zuerst mal nachzuschauen, ob die Browser und Betriebssysteme, auf die es Ihnen besonders ankommt, auch wirklich "Zeit" haben.

Ein ErgebnisNeben diversen Einstellungen, die Sie für die Überprüfung von Flash, Javascript und anderem vornehmen können, ist es auch möglich, den Zeitraum zu bestimmen, wie lange Sie auf Ihre Ergebnisse warten wollen. Hier sind 30 Minuten der kürzeste Zeitraum. Wenn Sie innerhalb dieser 30 Minuten in der Warteschlange an die Reihe kommen, bekommen Sie auch Ihre Screenshots; reicht die Zeit nicht, fallen Sie aus der Warteschlange heraus. Ich stelle inzwischen immer vier Stunden Wartezeit ein, soweit es sich nicht um eine dringende Angelegenheit handelt.

Gut, Sie haben jetzt also alles angekreuzt, was Sie testen lassen wollen, also klicken Sie nun auf den Button "Submit Jobs".

Die nächste Seite bestätigt Ihre Anfragen und, was ich besonders klasse finde: diese Seite können Sie nun in Ihren Bookmarks speichern und immer mal wieder nachschauen, welche Screenshots denn schon angefertigt wurden – kein Rumsuchen, nix! Auf dieser Seite werden Ihnen irgendwann Ihre ganz persönlichen Screenshots angezeigt.

Natürlich macht es auch Spaß, sich auf der Seite von browsershots.org unter "Screenshots" (ganz oben in der Navigation) die schon getesteten Seiten Anderer anzuschauen …

http://browsershots.org

Blooker Preis 2007

16. Mai 2007

Erinnern Sie sich? “Blooks” sind Bücher, die den Inhalt eines Weblogs gedruckt wiedergeben. Zuerst war also das Weblog da und danach entstand daraus ein Buch, oder eben ein “Blook”, wenn wir bei der englischen Version bleiben, denn “Bluch” klingt in meinen Ohren gar zu schrecklich (wobei die Frage bliebe, ob English Native Speakers den Neologismus “Blook” nicht auch ein bisschen seltsam finden, aber sei’s drum).

Insbesondere in Japan und in den englischsprachigen Ländern sind Blooks schwer im Kommen; hier in Deutschland finden wir noch nicht so viele Exemplare. Da Deutschland auch mit der Verbreitung von Weblogs an sich nicht wirklich an erster Stelle steht, besteht jedoch in dieser Hinsicht noch einige Hoffnung. (Geben Sie doch mal spaßeshalber “deutschsprachige Blooks” bei Google ein … als ersten Treffer erhalten Sie einen Link auf “Blöcke günstig drucken” … natürlich, nachdem Sie gefragt wurden, ob Sie nicht vielleicht doch “deutschsprachige Blogs” meinten … soviel dazu.)

Der Vorteil von Blooks ist, dass der/die AutorIn über die Kommentarfunktion der Weblogs unmittelbares Feedback der geneigten Leserschaft bekommt, was Durststrecken beim Schreiben überwinden helfen kann. Vielleicht beginnt auch jemand einfach, ein Blog zu führen und kommt später erst auf die Idee, das Ganze als Buch zu publizieren; immerhin könnte damit die Hemmschwelle des “Ich schreibe ein Buch - ouuuh, wie gruselig!!!” um einiges gesenkt werden.
Dahingegen eröffnete beispielsweise Andreas Glumm sein Blog 500beine gerade zum Zweck, einen Verlag für seine Kurzgeschichten zu finden. Warum ihm das noch nicht gelungen ist, ist mir ein Rätsel; ich mag seine Stories, bis auf wenige Ausnahmen.

Ein sehr nettes Beispiel ist hier auch das Blook “hackoff.com” von Tom Evslin, das inzwischen als Weblog, als Fortsetzungs-Hörspiel, als kapitelweise herunterzuladendes PDF und eben auch als Buch zu haben ist. Dabei kann eins ja schier noch Englisch lernen und auffrischen!

In Verbindung mit “Printing” bzw. “Books on Demand“, einem digitalen Buchdruckverfahren, welches auch Klein- und Kleinst-Auflagen eines Druckwerks ermöglicht, ist der Traum vom selbstverfassten Buch heute jedenfalls um einiges näher gerückt.

Nun gibt es seit letztem Jahr sogar einen Preis für das beste Blook in verschiedenen Sparten. Ausgesetzt wird er von lulu.com, einem Anbieter von “Book-on-Demand”-Dienstleistungen (na, wer hätte das gedacht?), und nennt sich entsprechend “Lulu Blooker Prize”.

Den diesjährigen ersten Preis insgesamt sowie in der Kategorie “Non-Fiction” erhielt der bloggende Soldat Colby Buzzell mit seinem Blog/Buch “My War: Killing Time in Iraq“, einer etwas anderen Sichtweise auf den Irak-Krieg.
Andrew Losowsky erhielt den Ersten Preis in der Sparte “Fiction” mit seinem Blook “The Doorbells of Florence“. Auf Flickr veröffentlichte er Bilder von Türglocken in Florenz und setzte zu jedem Bild eine Geschichte darüber, was sich vor oder hinter der entsprechenden Haustür abspielen könnte. Spannende Idee!

Infos zu Blooks allgemein auf Wikipedia

Blog-Karnevals allerorten

15. Mai 2007

Wie ich schon einmal berichtet habe, wird bei Blog-Karnevals Wissen zu einem bestimmten Thema gesammelt und dann geordnet zur Verfügung gestellt. Blog-Karnevals gibt es inzwischen zu den unterschiedlichsten Bereichen. Hier eine kleine Auswahl, die die Bandbreite aufzeigt:

Derzeit laufen noch:

Blog-Karneval: Was sind Deine liebsten Wordpress-Plugins? (bis 19. Mai)

Aufruf zum ersten Krimi-Blog-Karneval (bis 10. Juni)

Blog-Karneval Russische Medien (01.-30. Juni; Dank an Reto für die Ergänzung!)

Abgeschlossen sind schon:

3. Business-Blog-Karneval zum Thema “Erfolgreich mit Neuen Medien”
(Bis Ende Mai wird aus den Beiträgen ein E-Book im PDF-Format zusammen- und bereitgestellt)

Blog-Karneval “Urbane Gärten”

Inzwischen wird darüber nachgedacht, ob der vom englischen “Blog Carnival” übernommene und lediglich eingedeutschte Begriff überhaupt beibehalten werden sollte, denn der “Karneval” darin irritiert offensichtlich mehr als dass er dazu fährt, Menschen für eine solche Sachen zu begeistern.
Auf brainr.de werden derzeit Vorschläge für einen neuen Namen gesammelt.

[Update:] Hier stehen die vorgeschlagenen Begriffe nun zur Abstimmung bereit:
Voting: Wie sollen Blog-Karnevals zukünftig heißen?

Spannendes Projekt: Die Enzyklopädie des Lebens

14. Mai 2007

Diverse internationale wissenschaftliche Organisationen haben beschlossen, das gesammelte Wissen über alles, was auf diesem Planeten kreucht und fleucht, ins Netz zu stellen. Dabei haben sie sich, was die Funktionalitäten der Website angeht, so einiges vorgenommen. Als wäre es nicht schon genug, die Informationen über alle Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben zusammenzutragen, soll es auch möglich sein, dass die geneigten NutzerInnen die Site personalisieren können, und zwar im Hinblick auf Sprache, Wissenslevel, Art der Suche und sonstige Präferenzen.

Derzeit ist die Website noch ein bisschen lahm; das liegt insbesondere daran, dass die Beispielseiten als riesengroße Grafiken geladen werden und an manchen Stellen beim Drüberfahren über die Grafik PopUps aufgehen, die erläutern, was für das entsprechende Feature geplant ist.

Na, wenn sie das so wie gedacht hinbekommen, wird das ein wirklich spannendes Nachschlagewerk.

http://www.eol.org

Wer sich die lange Laderei sparen und gleich zu einer Beispielseite gelangen will: hier geht es zur Demo-Seite für den Reis.